Schock in Gladbeck

Das erste Rennen der 2. Bundesliga Nord fand heute (26.05.13) in Gladbeck statt. Ziel war es mit dem Generalüberholten Kader erste Wettkampferfahrungen im Team Sprint zu sammeln und den Grundstein für eine gute Ausgangsposition für die kommenden Rennen zu schaffen. Krankheitsbedingt mussten wir die Teamaufstellung leider kurzfristig umstellen. Da Christian noch mit einer starken Erkältung zu kämpfen hatte, sprang Michael für ihn ein. Leider ist auch bei Michael das Problem, dass er Verletzungsbedingt nicht in Topform war. Wir waren also gespannt, wie das Rennen für uns verlaufen sollte.

Bei der Anreise am Samstag der erste positive Eindruck „es war trocken“, sodass das Einfahren auf der Strecke bei Verhältnis mäßig gutem Wetter stattfinden konnte. Die Prognose für das Wochenende sah aber nicht gut aus. Samstag und Sonntag standen eigentlich alle Zeichen auf Regen und Temperaturen um die 10 Grad Celsius.

Auf dem Weg zum Frühstück gab es den ersten Schock. Es hatte die ganze Nacht geschüttet und die Temperatur ist auf unter 10 Grad Celsius gefallen. Aufgrund der niedrigen Temperatur und dem anhaltenden Nieselregen entschlossen wir uns beim Radfahren Jacken über zu ziehen. Auch wenn diese Entscheidung uns ein paar Augenblicke in der Wechelzone kosten könnten, versprachen wir uns dennoch einen Vorteil auf dem Abschließenden 5km Lauf.

Für die TriMichels gingen Michael, Andre, Nicholas, Hauke und Sven an den Start. Im Wasser fanden die fünf schnell ein gutes Tempo. Nach der Hälfte der Strecke entstand eine Lücke im Team, die leider nicht mal mehr mit der Hilfe unseres Pace-Makers „Hauke“ durch zurückschwimmen auf die vorletzte Position geschlossen werden konnte.

Der Wechsel auf’s Rad verlief ohne große Probleme. Auf der Radstrecke selbst fanden wir nicht wirklich unser Tempo. Immer wieder verloren wir uns selbst auf der total nassen Radstrecke, was natürlich unheimlich das Tempo drückte.

Beim anschließenden Lauf sollte es dann aber noch einmal richtig schnell werden. Nach einem schnellen Wechsel fanden wir sehr gut zu einander und konnten gemeinsam ein hohes Tempo angehen. Durch die Unterstützung und Anfeuerung untereinander konnten wir dies auch gut bis ins Ziel halten.

Der zweite Schock. Die Ergebnisliste bestätigte uns, dass wir wohl mehr an Zeit liegen gelassen haben, als uns lieb war. Das Endresultat für Gladbeck ist der 16. Gesamtplatz in dem harten Starterfeld der 2. Bundesliga. Nun gilt es, den Kopf frei zu machen und nächste Woche in Berlin wieder richtig Gas zu geben. Zudem motiviert uns, dass der Abstand zu den Teams vor uns lediglich ein paar Sekunden beträgt. Es ist also noch viel Luft nach oben.

So, und nun Beine hoch und den Abend genießen?
Liebe Grüße eure TriMichels