Berlin – der Weg nach vorn

Heute, am 02.06.2013, fand das zweite von fünf Rennen der 2. Bundesliga Nord in Berlin statt. Motiviert, das Ergebnis von Gladbeck zu verbessern, reisten wir (André, Freddy, Hauke, Michi und Sven) am Samstag in Berlin an. Beim Testen der Strecke wussten alle, dass das Rennen verdammt schnell werden sollte.

Leider meinte es das Wetter am Sonntag wieder nicht gut mit uns. Die Temperatur pendelte sich bei ca. 10-12 °C ein, Dauerregen gab es ab 9.00Uhr auch noch dazu und die Wassertemperatur lag bei angenehmen 16,3 °C.

Anders als in Gladbeck wurde in Berlin im Freiwasser mit Neoprenanzug geschwommen.

Nach dem Einchecken in die Wechselzone haben wir uns mit einem kurzen Anschwitzen, unerlässlich bei solch niedrigen Temperaturen, versucht schön aufzuheizen, um optimal in den Wettkampf zu starten.

Beim Einordnen an der Startlinie ging es schon drunter und drüber. Einige schwammen  über die Startlinie hinaus. Nach mehrmaliger Aufforderung, sich bitte hinter die Startlinie zu begeben, knallte es plötzlich und es ging LOS! Die Schwimmstrecke (750m) verlief um eine kleine Insel herum.

Nach dem ersten Wechsel fand Michi sich in einer kleinen Gruppe wieder, die in der zweiten von fünf Runden auf die ersten Männer auffuhr und so eine ca. 25 Mann starke Spitzengruppe bildete. Hauke und Sven wechselten kurze Zeit später und fanden ihren Platz in der zweiten großen Radgruppe. André und Freddy machten nach einer soliden Schwimmleistung in der dritten Radgruppe Druck.

Durch den anhaltenden Regen wurde uns, wie auch allen anderen, von Runde zu Runde immer kälter, sodass wir sogar schon während des Radfahrens unheimlich anfingen zu frieren. Leider kam es in der letzten Radrunde noch zu einem Sturz in der Spitzengruppe, der auch Michi mit zu Fall brachte. Zum Glück konnte er das Rennen fortsetzen, musste aber alleine fahren, da er den Anschluss zur Spitzengruppe verloren hatte.

Völlig ausgekühlt ging es dann auf die Laufstrecke. Die Temperatur hatte einigen Athleten so hart zugesetzt, dass sie das Rennen leider beenden mussten. Auch wir hatten hart mit der Temperatur zu kämpfen. Taubheitsgefühl, besonderes in den Füßen und Beinen, machte es unheimlich schwer ein schnelles Tempo anzugehen. Michi, der zusätzlich noch mit seiner Schulterverletzung zu kämpfen hatte, überquerte knapp vor Sven als erster von uns die Ziellinie. Kurz darauf folgte Hauke, der, auch sichtlich von der Temperatur gezeichnet, froh war, dass Ziel erreicht zu haben. Auch André und Freddy zeigten ein starkes Rennen. André sorgte als vierter Mann aus dem Team dafür, dass wir das angestrebte Ziel in Berlin erreichten.

Am Ende fanden wir uns trotz Sturz drei Plätze weiter vorn als in Gladbeck auf Platz 13 wieder. Dieses Ergebnis motiviert uns weiter und wir werden versuchen, unsere Leistung vollends zu zeigen, um in der Tabelle noch weiter nach oben zu klettern.