Insel SwimRun Ratzeburg 17.September 2017

Ratzeburg und Ausdauersport, da bekommen viele immer noch leuchtende Augen und denken wehmütig an den Inseltriathlon zurück. Leider findet dieser Triathlon seit 2015 nicht mehr statt, aber die Ratzeburger trauten sich dieses Jahr an ein neues Format: SwimRun.

Der Unterschied zum Swim and Run ist ganz einfach: es wird nicht nur 1 x geschwommen und im Anschluss gelaufen, sondern es findet ein mehrfacher Wechsel vom Laufen zum Schwimmen statt. Also Laufen-Schwimmen-Laufen-Schwimmen-Laufen-Schwimmen usw. Die gesamte Strecke wird in Schuhen und je nach Witterung mit Neo geschwommen und gelaufen. Aus Sicherheitsgründen startet man in 2er Teams und damit man seinen Partner im Wasser nicht verliert, sind die Teams untereinander mit einem Seil verbunden – klingt komisch, funktioniert aber mit ein wenig Übung.

Kona 2017

Ironman World Championships 2017 Kailua/Kona Hawaii

Die ganze Rennwoche war schon wie letztes Jahr eine grosse Nationenparade. Viele gut gelaunte Sportler aus vielen Ländern der Welt kamen inkl. teils grossen Anhangs nach Big Island um das sportliche Grossereignis zu bestreiten. Allein dieses interkulturelle Zusammenkommen habe ich so noch nicht erlebt und ist ein ganz besonderer Reiz in Kona. Ich habe Athleten u.a. aus Neu Seeland kennengelernt für die Europa ganz weit weg ist.  Wir sind eine Woche vorher angereist. Die Woche war klimatisch dann echt gut, kühler als letztes Jahr und es hat auch mal geregnet. Dies war für den Renntag auch angekündigt, es kam aber (leider) ganz anders! Das Meer am Morgen war glatt und ruhig, die normale leichte Dünung durchzog die Kailua Kona Bucht. Der Vulkan linker Hand war toll zu sehen! Das Schwimmen verlief in 1:07:23 sehr gut für mich. Auf dem Rad ging dann gleich die Post ab. Der Wind war die ersten 50 km ruhig, es wurde schnell gefahren. Dann in Waikola kam auf einmal der stürmische Gegenwind auf - von jetzt auf gleich, echt unglaublich. Dies zog sich dann bis hoch zum Wendepunkt in Hawi bei KM 94 - langsam wurde es auch deutlich heisser. Nun Wendepunkt und es ging fast 20 km bergab, Treten nicht mehr möglich bei über 65 km/h und der Schnitt ging wieder hoch. Als es auf den Queen K Highway zurück Richtung Kona ging war der Wind jedoch wieder da - zunächst böig rechts von der Seite, dann ab 40 km vorm Ende von Vorne. Gnadenlos! Die Reserven waren schon erschöpft, es wurde zudem richtig heiss. Dennoch war meine Radzeit mit 5:22 ok. Beim Start zum Laufen - meiner eigentlich stärksten Disziplin - merkte ich schon schnell das es etwas unrund ging. Na ja, abwarten und einrollen. Bis km 10 ging es in ziemlich genau 50 Minuten ganz gut, ab km 15 ging es jedoch die Palani Road hoch in den Glutofen auf den Queen K Highway Richtung Energy Lab. Es hatte fast 40 Grad wurde berichtet. Hier wurde jeder Meter zur Qual. Ich hatte mir fest vorgenommen und dies auch im Training probiert, due Palani Road hoch zu laufen, dieser Vorsatz war aber schnell dahin. Also wieder wue letztes Jahr eine Gehpassage schon nach gut 15 km - dieses Jahr sollten weitere Folgen! Dachte ich zuvor noch, alle Meile eine Verpflegungsstelle sei übertrieben, so sehnte ich diese nun schon deutlich früher herbei und überkippte mich mit Wasser und Eis. Zudem Schwämme. Dies half ungefähr 200 m, dann war alles wieder trocken und warm. Den anderen ging es aber auch nicht besser. Ich quälte mich durch, lief, ging, trank. Ah, endlich das Energy Lab - endlich? Ja, endlich! Und auch endlich vorbei irgendwann. Als ich auf dem Queen hoch oben ankommen lief Thorsten Schröder gerade rein - ihn hatte ich in Hamburg erst bei km 32 überholt - aber er hat ja auch einen Ironman mehr in den Beinen 2017. noch 10 km. Ich hielt teils einfach willenlos an und ging ein paar Meter.

IRONMAN HAMBURG 2017

Premiere in Hamburg geglückt! An diesem 13.08 waren noch nie so viele Michels gemeinsam am Start bei einer Langdistanz. Bettina (Gesamtplatz 15!), Rodger und Andreas haben sich mit einer Quali für Hawaii wieder mal alle Optionen erkämpft. Unglaubliche Leistungen von euch! Aber auch alle anderen Michels waren hervorragend unterwegs. Welch eine Freude euch zuzusehen ;-)
Bettina 1. AK 10:23
Rodger 1. AK 09:22
Wolfram 3. AK 11:09
Andre 10:45
Thilo 09:20
Philipp 10:48
Marian 12:57
Georg 13:39
Tilly 09:57
Ulli 10:32
Frank 11:39
Kolja 10:28
Michi 10:52
Sylwia 13:04
Thomas 11:25
Toni 12:43
Andreas 09:43
Britta, Markus & Mike -

das erste Mal.....SwimRun

Da haben wir mal eben eines der witzigsten und aber auch ein super hartes und toll organisiertes Rennen im recht neuen Format im Hamburger Norden absolviert. Der Stachel sitzt Leute! SwimRun ist ein Format was jeder mal probieren sollte. Ein Rennen ohne Limits und Erholungsphasen. Einfach nur Vollgas. Aber wie müssen ein paar Monate zurück drehen in der Zeit. Da kam im letzten Sommer der Flo mit einem Neo zum Training, an dem der Zipper auch vorne angebracht war. Ein Witz? B-Ware? Nein! Flo erkläre mir es sei ein SwimRun Neo mit dem man auch laufen soll. Also im Wechsel schwimmen und laufen.... immer wieder und wieder. Er war fest entschlossen ein solches Wettpampfformat mit seinem Kumpel nach Hamburg zu holen. Und dann war es auch soweit....in Noderstedt rockten einige Michels und viele andere Newbies die 12,3km laufen und 1,7km schwimmen. Ein großer Dank an das Orgateam vom Event der Swimrun-challenge. Wir sind infiziert und kommen wieder! Danke Flo & Swen (der erste Bericht ost leider "abhanden" gekommen - also nicht wundern :-)

Ergebnisse:

Enno und Jochen - Herren Platz 2 : 1:28:10
Niko und Thomas - Herren Platz 4 : 1:40:15
Wiebke und Monika - Damen Platz 5: 2:05:24
Ben und Annika - Mixed Platz 2: 1:49:42
Finn - Herren Einzel Platz 7: 1:48:10

Erlangen Triathlon- Hitzeschlacht und schwere Beine

Am 30.7. war es soweit. Während die Reli-Teams in Stuhr um eine gute Platzierung kämpften, ging ich beim Erlanger M-net Triathlon an den Start. Mein Highlight der Saison sollte gestartet werden, eine Mitteldistanz, die in Franken lange Tradition hat und sogar mit einem kleinen Profifeld auch für die Zuschauer extra attraktiv werden sollte.

Geschwommen wurde mit Neo im 21,3 Grad warmen Europakanal. So erfrischend wie im Wasser sollte es an diesem Tag nicht mehr werden, man musste und wollte das kühle Nass genießen bevor die Hitzeschlacht begann.

Insgesamt 500 Starter wurden in zwei Wellen auf die denkbar einfache Schwimmstrecke geschickt: Einen Kilometer gerade hoch und einen wieder hinunter. Von der Strömung war nichts zu spüren, zahlreiche DLRG-Boote und Paddler sicherten zu Land und zu Wasser das bunte Treiben, die Zuschauer bejubelten das Spektakel auf Brücken und am Ufer des Kanals. Erste Disziplin geglückt.