X Terra Hamburg `12

Am 29.09 fiel der Startschuss zum X-Terra Hamburg im "Heimrevier" unserer Off Road Athleten. Die letzte Hamburger Meisterschaft in diesem Jahr wurde mit durchgeführt. Nachdem Aron mit viel Herz und Schweiß einen regelmäßigen MTB Treff direkt am Veranstaltungsgelände schon Wochen zuvor ins Leben gerufen hatte, kamen auch entsprechend viele Michels zum Event. Ob Einzelstarter oder in der Staffel spielte in diesem schwierigen Terrain keinen Rolle. Hart genug sollte es für alle werden! So waren wir mit insgesamt 10 Athleten am Start! Silke, Rebecca, Thomas, Ben und Enno traten im Einzelwettbewerb an und Tina & Jochen, Till & Frank (statt Chris) und Andre`& Jan in der Staffel. Es sollte spannend werden, denn die letzten Trainingswochen waren immer trocken und die schwierigen Passagen relativ einfach zu meistern. Aber es hatte die letzten Tage viel geregnet und so waren die Bedingungen ganz anders. Als Ben (Bild) mich am Vortag anrief um zu fragen, ob ich nun auch am Start sein werden, erzählte er mir von seinem Kapselriss im Zeh, den er sich beim letzten WK in Bad Zwischenahn zugezogen hatten und irgendwie immer noch nicht wieder richtig laufen konnte. Er war mit wenig Training verunsichert und wusste nicht ob er antreten sollte. Aber er tat es! So versammelten sich die Michels im ersten Startblock für die Einzelstarter pünktlich um 11:00. Die Staffelstarter gingen

Alster Cup 2012

Es haben sich zum 23. September in der "Off Saison" 2 Staffeln der Michels dem kalten Nass der Binnenalster gestellt. Es sollten 3000 Meter gegen Thomas Lurz geschwommen werden, aber mit dem Vorteil, dass wir in Staffeln mit je 6 Startern antraten. Aber dies beeindruckte den mehrfachen Weltmeister und Olympiazweiten von London scheinbar gar nicht. Bei nur 16° Wassertemperatur war es zwar kalt, aber es war ein schöner sonniger Herbstsonntag. Die Kulisse war toll und die Stimmung ebenso. Wir konnten uns gegen die 22 Staffeln mit Gesamtplatz 8 und 12 aber sehr zufrieden geben. Ein schönes Event mit toller Stimmung!

MARIA „Did it again“ in BLECKEDE

Während die anderen Michels zwischen Köln und Norderstedt ihr Bestes gaben, versuchte Maria in Bleckede an der Elbe wieder schnellste Biberfrau zu werden.
Im letzten Jahr hatte ihr Vater diesen Wettkampf als Saisonabschluss mit moralischem Aufbaucharakter ausgesucht. Sie hatte gewonnen und war mit Eifer und Elan zu den Michels gewechselt, denn „da geht ja doch was!“.
Dieses Jahr schien die Sonne und nach dem Einchecken (mit Ablaufkontrolle!) fielen erst mal 30 Rennmaschinen vom Ständer, weil das Drahtseil riss, während die Athleten gerade ihre Wechselzonen ordneten. Der Schaden wurde von fleissigen Helfern sofort behoben und blieb für diesen Tag auch das einzige Malleur für die Organisatoren. Die Räder überstanden das Unglück auch alle heil.

Tina erreicht Platz 2 beim Cologne226

Final Day!

Es ist schon ziemlich lange her, als ich beschloss, dass ich es jetzt auch mal Hawaii Legende werden wollte. Als ich mir ein Zeitfahrrad kaufte, die Trainingsplanung einem Trainer übergab und dem Triathlon einen ernsthaften Stellenwert in meinem Leben einräumte. 2008 ist das gewesen. 2008 Ironman Frankfurt. Eine für meine Verhältnisse ordentliche Schwimmzeit von 1:16, 5:20 auf dem Rad. Locker und gut gelaunt in die Laufschuhe, doch dann nach 10km der Einbruch. Was im Training tausendmal funktioniert hatte, klappte nicht mehr. Aus vorbei. Tausend Tode über unendliche 32 weitere Kilometer. Finish in 11:04. Weit weg von dem, was ich mir erträumt hatte. Aber der Ansatz war gut, also weiter.

X-Terra Zittau 2012

Jetzt aber! 3 mal hatte ich mich in den letzten Jahren angemeldet 1 Mal geniffen und 1 Mal war die Veranstaltung durch ein Unwetter abgesagt worden. Nun endlich sollte es soweit sein und dafür sagte ich den Start im Regionaliga Wettkampf in Güstrow ab. Die lange Reise von Hamburg ins Dreiländereck  Tchechien, Polen & Deutschland. So sind Tina und ich am Freitag Morgen gen Süd-Osten aufgebrochen um am Samstag in den Wettkampf zu gehen. Aber was ist das eigentlich - X-Terra? Im Kurzen gesagt, es ist ein Off Road Triathlon. Tina hatte sich auf der "reduced distance" und ich mich auf der  klassischen X-terra Strecke angemeldet. Das bedeutete für Tina 750m - 26km - 5,5km und für mich 1,5km - 36km - 9km Distanzen. Beide mit reichlich Höhenmetern versehen. Am Vorabend erzählten uns viele Mitstreiter, dass es nicht so schlecht gewesen wäre die MTB Strecke mit über 1100 Höhenmetern wenigstens einmal abgefahren zu sein. Aber dafür hatten wir keine Zeit gehabt und verließen uns auf die Erfahrungen aus den Harburger Bergen :-) Ich stieg mit der Elite und den DM Startern zusammen ohne Neo ins Wasser, wobei es schon mit 21,7° doch recht kühl war. Auf den 2 Schwimmrunden mit kleinem Landgang konnte ich mich recht gut in dem ca.250 Personen großen Feld zurechtfinden und ging dann etwa als 30. auf das MTB. Was ich bei Triathlon oder X-Duathlon Veranstaltungen bislang kannte wurde hier ungültig! Ein enorm belastender Wechsel vom Schwimmen auf das Rad verwunderte mich!  Was sonst beim Triathlon schon "hart" war, konnte hier noch getoppt werden! Es ging nun erstmal in hohem Tempo über Feldwege und Schotterwege immer leicht bergan raus aus dem Ort und dann auf zum Teil sehr steilen und verblockten Singeltrails immer tiefer in das Zittauer Gebirge. Die ersten Pannenopfer standen mit Durchschlägen am Rand und mir wurde klar, wenn ich hier blind die Trails runterfahre, komme ich wohl nie im Ziel an. So lag meine Hauptkonzentration darin, die beste Spur zu finden und nicht ungewollt abzusteigen. Wobei z.T. das Tempo extrem hoch war konnte ich immer noch die Ideallinie fahren und hatte nach dem erklommenden Höhenmetern und rasanten Abfahrten 5km vor dem 2. Wechsel eine Truppe gefunden, die sich im leichten flachen Gelände gut unterstützte und so konnten wir im Windschatten gute 45km/h die letzten Kilometer absolvieren. Nach einem sehr wackligen Wechsel auf die Laufstrecke merke ich sofort was wir auf dem MTB geleistet hatten, denn die Beine waren leer! Es ging nun nochmal 9km um den Oldenstädter See, wobei es nicht nur flach war. Die Strecke bog immer wieder ins hügelige Geläuf ab und so waren sogar auf diesen letzten Kilometern noch 100 Höhenmeter zu absolvieren. Vereinskumpel Ingo war mit Sohn Hanno auf dem Arm zum Anfeuern an der Strecke - das gab dann nochmal den letzten Schub. Die beiden