19.08.2010 - Die Zeichen standen gut für die Landesliga-Mannschaften der Tri Michels: Vor dem Saisonfinale in Kiel belegte die reine Herren-Mannschaft den ersten Tabellenrang und auch das Mixed-Team hatte sich auf einem Platz in der vorderen Tabellenhälfte etabliert. Eigentlich konnte also nichts schief gehen mit der Mission Aufstieg der Tri Michels II und der Verteidigung des Status Quo der dritten Mannschaft. Trotzdem gingen beide Mannschaften kein Risiko ein und mobilisierten ein letztes Mal den Großteil ihrer Mitglieder. Damit konnte am Sonntagmorgen eine beeindruckende Präsenz durch insgesamt 21 Michels am Seebad Düsternbrook vor der maritimen Kulisse der Gorch Fock demonstriert werden. Echtes Triathlon-Feeling stellte sich bereits beim Schwimmen ein - Kiel ist zwar nicht Kona, aber Salzwasser erinnert immer ein bisschen an die Mutter aller Schlachten auf Hawaii.

Bad Bodenteich 201001.07.2010 - Erneut legten die Landesliga Teams der Tri Michels Hamburg einen überzeugenden Auftritt auf das Parkett des Seepark-Triathlons in Bad Bodenteich. Dort wurde der dritte Lauf der diesjährigen Landesliga Hamburg über eine im Mittelteil angereicherte Olympische Distanz bestritten. Wie üblich galt es zu Anfang 1,5 km Schwimmen, dann folgte jedoch ein Radsplit von 60 km bevor die Laufdisziplin über 10,4 km durch den Kurpark führte.

Wie vor drei Wochen war die Hitze der stärkste Antagonist der Athletinnen und Athleten. War es im brackigen Wasser des Bodenteichs noch erfrischend kühl, setzte die Mittagshitze den Startern spätestens auf der Laufstrecke sichtlich zu. Das war für die Mitglieder beider Teams jedoch kein Grund hinter den Leistungen der ersten beiden Rennen zurückzubleiben. Zwar reichte es diesmal nicht für die Podiumsplätze, doch drei Top-Ten-Platzierungen und zwei weitere Ergebnisse dicht darauf bedeuteten den geteilten Tagessieg für die Tri Michels II. Mit lediglich 44 Wertungspunkten standen die Sportler angeführt von Till Münster, Hendrik Friedrichs und Frank Puhlmann gemeinsam mit den Triabolos auf Rang eins der Tageswertung. Im Gesamtklassement änderte sich damit nichts, so dass die Tabellenspitze gehalten werden konnte.

01.09.2009 - Obwohl es nur eine Olympische Distanz werden sollte, war die Fahrt nach Wilhelmshaven eine Langstrecke par excellence. Eine Vollsperrung der A28 kurz vor Oldenburg sollte einen guten Teil der notwendigen Anspannung vor dem Rennen aufbrauchen. Weit nach der offiziellen Schließung der Wechselzone kam über die Hälfte der Mannschaft im Marinestützpunkt am Jadebusen an. Anstatt an denselben gedrückt zu werden, gab es zum Empfang gleich eine gelbe Karte. Herzlich Willkommen. Damit war die taktische Ausrichtung grundsätzlich defensiv – eine zweite sollte nicht riskiert werden.

Nein, Hurricane war es nun nicht gerade, aber doch zumindest eine auch für das norddeutsche Gemüt schon recht steife Brise, die den Teilnehmern des Volksduathlons in Scheeßel in das - dem lang anhaltenden Winter geschuldet - noch recht wenig wettergegerbte Gesicht blies. Doch bekanntlich kommt beim Radfahren der Wind immer von vorn und so blieb zumindest die Freude an lang anhaltendem Sonnenschein, der manchen bei der Wettkampfkleiderwahl vor die Qual der Wahl stellte – das kleine Schwarze, oder doch lieber das, leider etwas aufbauschende, SchwarzWeißGelbe?
Wettkampf? Ja, Wettkampf war, und was für einer. Auftakt zur Landesliga Hamburg, für diese Teilnehmer eine eigene Startwelle, die Tri-Michels gleich mit 2 Team und sogar mehr als vollständig angetreten und alle hoch motiviert, die 5 KM Laufen, 20 KM Rad und noch mal 5 KM Laufen anzugehen. Dass allzu ungezügelte Motivation manchmal den Blick für das Wesentliche versperrt, in diesem Fall Treppenstufen, ist der Schmerzfreiheit der Knie nicht zuträglich. Von dieser Stelle

Das Triathlon ein Lebensstil in allen Lebenslagen sein kann, ließ sich auch beim vierten Lauf der Augath-Tour erfahren. Schon die Anreise erforderte eine nicht unwesentliche Kondition, denn nach der Königsetappe mit Wendepunkt in Bissendorf, war nun die „Stadt der Wissenschaft“ Braunschweig das Ziel der zweiten Michels-Mannschaft. Mit einer Entfernung in der Dimension eines Baby-Radmarathons, liegt diese Perle Niedersachsens auch nicht gerade um die Ecke. Deshalb startete die Bruttozeitnahme um ungefähr 8:00 Uhr am Sonntagmorgen, und die Uhren sollten erst zwölf Stunden später wieder anhalten. Dazwischen lagen einige Leer- bzw. Wartezeiten, ein Wetterchaos und das richtige Timing auf der Rückreise.

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