24.06.2016: Wenn man am Freitagnachmittag nach Feierabend im Stau steht und eigentlich nur den Wunsch hat, von Hamburg schnellstmöglich nach Husum zu rauschen, dann muss dies einen triftigen Grund haben: Halligdreeathlon! Startzeit 19 Uhr!

Warum tut man sich den Stress an? Weil das Format der Hammer ist, weil man in der Nordsee schwimmt und weil man Nordfriesland mit all seinen Schafen mag.

Hinni, Malte und Becca parkten ihren Bulli eine halbe Stunde vor Start auf einem Acker, machten die Räder und die Wechselbeutel klar und fieberten mit materialstarken Nordfriesen, etwas gestresst von der Anreise, dem Startschuss entgegen. Das Format ist genauso einfach wie genial: Radfahren, Laufen, Rundkurs Schwimmen, Laufen, Radfahren.

Im 10 Sekunden Abstand gingen die Athleten auf die 9 km lange Radstrecke. Der Wind stand gut und die Beine brannten augenblicklich. Von hinten schossen die Nordfriesen an einem vorbei. Hätte man sich mal vorher warm gemacht...
Der Deich war bald in Sicht, so dass auf die 4,3 km lange Laufstrecke gewechselt werden konnte. Gerannt wurde Richtung Hamburger Hallig an die Nordsee. Die Laufstrecke ist einfach zu beschreiben: Flach, geradeaus, grün, Mähhh. Den Ein oder Anderen konnte man spätestens beim Laufen schon kassieren und das Rechnen im Kopf begann.

Am Wasser warteten schon unsere zweiten Wechselbeutel mit dem Resttube und der Schwimmbrille. Die Nordsee war erfrischend und ein bisschen wellig, aber am schönsten war das Schwimmen im Salzwasser. Nach der ersten Boje war klar, warum die Veranstaltung Hallig-Dreeathlon heißt.
Der Dreh setzte ein: Resttube und Brille ab. Laufschuhe an. Flach, geradeaus, grün, Mähhh. Mit Glück noch ein paar Leute überholen und im Kopf rechnen, wo man sich gerade platziert hat. Laufschuhe aus. Radschuhe und Helm an, Beton in den Beinen anrühren und wieder Richtung Ziel. Fertig.

Nach der gemeinsamen Grillaktion startete eine lange Siegerehrung, bei der die Sportler noch mit den übriggebliebenen Präsenten des Husumtriathlons überhäuft wurden. Hinni konnte seinen Titel verteidigen und sicherte sich mit knappem Vorsprung den Sieg. Rebecca wurde Zweite und musste sich nur einer Bundesligistin geschlagen geben, Malte belegte Platz 7.

Fazit: Eine absolut empfehlenswerte Veranstaltung, die mit viel Liebe organisiert ist. Das Format ist Wahnsinn und macht Laune.

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