02.07.2016: Und wieder machten wir uns auf nach Nordfriesland, diesmal am Samstag Morgen um 6 Uhr. Ohne Stau, dafür mit Regen. Hinni erzählte uns am vergangenen Wochenende, dass es irgendwo zwischen Hamburg und Husum eine Wettergrenze geben soll. Wir hofften auf sie und wurden belohnt.
In Herrenkoog warteten Sonne, Wolken, blauer Himmel und viel Wind. Till, Malte und Rebecca hatten eine Mitteldistanz geplant, um allen Eventualitäten vor der im September stattfindenden Langdistanz vorzubeugen. Hinni sollte über den später stattfindenden Sprint starten und hatte quasi ein Heimrennen vor sich.

Nach dem Einchecken in die Wechselzone, die im echten Leben eine Pferdekoppel ist und dementsprechend matschig war, ging es zur Wettkampfbesprechung. Man merke sich: 4 Schwimmrunden, 4 Radrunden, 4 Laufrunden.
Startschuss: Malte konnte sich beim Schwimmen gut behaupten und stieg am Ende der ersten Gruppe aus dem Wasser. Rebecca und Till tummelten sich kurz dahinter und verließen mit knappem Abstand das Wasser und T1.
Auf dem Rad war es windig, windig und windig. Mal kam er von vorne, mal von der Seite und für ein paar Kilometer auch mal von hinten. Dieses Teilstück entschädigte die Athleten für die harte Arbeit vorher.
Die anschließende Laufstrecke war ebenso flach und windig wie die Radstrecke. Zusätzlich konnte man noch Windräder bewundern und deren wahnsinniger Kraft lauschen.
Bei den Jungs und Mädels lief alles nach Plan. Die Beine waren Beton, die letzte Laufrunde langsamer als die drei davor und auch die Verpflegung klappte gut.
Malte finishte nach 4:24:34, Till und Becca konnten nach zahlreichen gescheiterten Versuchen endlich nach 4:28:35 gemeinsam ins Ziel laufen.
Auch wenn Hinni keine Bestleistung zeigte, konnte er mit seinem Ergebnis bei Sprint zufrieden sein. Anfang der Woche noch war er gesundheitlich angeschlagen, zusätzlich fehlte ihm sein Zeitrad.
Am Ende der Veranstaltung wartete auf Hinni noch ein kleiner Bonus-Wettkampf, der von Andreas liebevoll organisiert wurde und im Rahmen von Hinnis Junggesellenabschied stattfand. Kostümiert mit einer Blumen-Plüsch-Badekappe, einem knallgrünen Trun/Badeanzug, Taucherbrille und Schnorchel durfte er sich nochmal in den frischen See stürzen und im Schwimmstil Badewanne eine kleine Runde drehen. Danach ging es auf einem viel zu kleinen Beachcruiser einmal Richtung Laufstrecke. Auf dem Kopf trug Hinni einen Zeitfahrhelm geschmückt mit einer rosafarbenen Federboa, die er gekonnt nach hinten schwang als wären es seine eigenen Haare. Gelaufen wurde in rosa Tutu mit mit einer pinken Locken-Perücke. Die Menge feierte, vielleicht auch aus Schadenfreude.
Vielen Dank an Andreas und Hinni für dieses Spektakel, das den anstrengenden Wettkampftag zu einem Runden Ding machte.

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